17. Juni 2013

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen!

Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen fördert Romwallfahrt für Menschen mit Behinderung.

Aachen. Vertreter des Malteser Hilfsdienstes Aachen e. V.  fanden sich zu einem persönlichen Bericht über die Erfahrungen und Hintergründe der 10. Romwallfahrt im Haus der Caritas ein. Bereits im Herbst 2012 vergab die Caritas-Gemeinschaftsstiftung einen Förderzuschuss und ermöglichte damit einer Gruppe von körperbehinderten und kranken Menschen zwischen 20 und 80 Jahren die Teilnahme an der spirituellen Pilgerreise.

Scheckübergabe
Diözesanvorstand der Malteser und Vorstand der Caritas-Gemein-
schaftsstiftung bei der Scheckübergabe (Foto G. Schnitzler)

Freiherr von Mylius, der die Fahrt begleitete, erzählte anschaulich von den organisatorischen Hürden und den eindrucksvollen Erlebnissen in Rom, die für Teilnehmer und ehrenamtliche Betreuer gleichermaßen ein nachhaltiges Erlebnis waren:  "Für  unsere älteste Teilnehmerin war es überwältigend, noch einmal  in die Stadt zurückkehren zu können, die sie bereits als Kind besuchte."

Das quirlige Pflaster Roms mit dem Rollstuhl zu bereisen war für die meisten eine anstrengende aber einzigartige Gelegenheit, die Kirchen der Stadt, den Papst, das Miteinander in der Gruppe zu erleben und Kraft im Glauben zu finden. "Im Sommer wird es ein Nachtreffen der Reisegruppe und Betreuer geben und sicher reichlich Gelegenheit zu erzählen, und die gemeinschaftlichen Erlebnisse nachklingen zu lassen", so die Organisatoren. Burkard Schröders und Ferdinand Plum als Vertreter des Stiftungsvorstandes zeigten sich beeindruckt von der gewaltigen Anstrengung, die hinter der Organisation einer solchen Maßnahme steckt.

Die Förderung der Wallfahrt stand im Kontext der Caritas-Initiative 2012, die ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern will.