Jungen Menschen Perspektiven eröffnen

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Kinder und Jugendliche werden mit stetig steigenden Anforderungen konfrontiert: Ein Schulabschluss oder gar eine abgeschlossene Ausbildung sind nur noch in wenigen Fällen eine sichere Eintrittskarte in das Berufsleben – Zusatzqualifikationen, praktische Erfahrung, ein gradliniger Lebenslauf und sogenannte „weiche“ Faktoren gehören zunehmend zu einer aussichtsreichen Bewerbung.

Nicht nur beim Einstieg in den Beruf, sondern auch bereits zu Schulzeiten begegnet vielen Kindern und Jugendlichen ein erhöhter Leistungsdruck. Und längst nicht alle haben die Befähigung oder die Ressourcen, den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Besonders Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen oder Jugendliche ohne einen qualifizierenden Bildungsabschluss stehen nicht selten ohne Perspektive da.

Die Caritas-Gemeinschaftsstiftung unterstützt daher Projekte, die jungen Menschen Chancen geben und Perspektiven eröffnen, Kinder in ihrem Schulalltag und Jugendliche beim Einstieg in den Beruf begleiten. Über die geförderten Initiativen lernen viele Kinder und Jugendliche wieder Selbstvertrauen und erfahren letztlich auch die wichtige soziale Wertschätzung, die sie als Zukunftsträger der Gesellschaft verdienen.

 Ganz konkret fördert die Caritas-Gemeinschaftsstiftung beispielsweise diese Projekte:


„Spectrum“

„Spectrum“ ist eine teilstationäre Einrichtung des Rheinischen Vereins für katholische Arbeitskolonien, die junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen beschäftigt und qualifiziert, um deren Fähigkeiten zu erhalten und zu entwickeln. Insgesamt stellt „Spectrum“ 80 Plätze in den Arbeitsbereichen Holz, Metall, Bau und Garten sowie Hauswirtschaft zur Verfügung. Die Caritas-Gemeinschaftsstiftung fördert im Rahmen von „Spectrum“ ein Koordinationsprojekt, bei dem jungen Menschen in enger Kooperation mit Handwerksbetrieben der Übergang in den Arbeitsmarkt durch begleitete Praktika in den Betrieben ermöglicht wird. Sowohl während des Praktikums als auch bei einer anschließenden Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis werden die jungen Berufstätigen und der jeweilige kooperierende Handwerksbetrieb durch den Sozialdienst begleitet.


„Jugend trifft Erfahrung“

Es gibt viele Gründe, warum Kinder bereits in der Grundschule das Lerntempo nicht mithalten können. Ihnen mit individueller Förderung zu helfen und dadurch ihre Bildungschancen und -teilhabe zu verbessern, ist das Ziel von „Jugend trifft Erfahrung“ – kurz JutE.

Im Bildungsmentorennetzwerk JutE, dessen Träger der Caritasverband für die Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land sowie der Verein zur Förderung des Ehrenamtes sind, helfen ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren Grundschülerinnen und -schülern im Raum Aachen auf den ersten Metern ihrer Schullaufbahn. In enger Abstimmung mit Lehrern und Ehrenamtlichen wird eine individuelle Unterstützung für das Kind gewährleistet. Lesen, Schreiben und Rechnen gehören zu den Kernkompetenzen, die dabei gefördert werden sollen. Diese Starthilfe lässt kommende Hürden kleiner und das Selbstbewusstsein größer werden.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.