Familien nachhaltig und umfassend stärken

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Das gesellschaftliche Bild einer Familie hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert: Aus Großfamilien sind nach und nach Kleinfamilien geworden und Mütter und Väter sind häufig gleichermaßen beruflich gefordert.

Aufmerksame Kindererziehung fällt Eltern umso schwerer, je eher sie zusätzlich auf sich allein gestellt sind und nicht mehr ohne weiteres auf die Unterstützung von Verwandten oder Nachbarn hoffen können. Alleinerziehende oder sozial schwache Familien stehen diesen Herausforderungen oft noch hilfloser gegenüber. Nicht nur, weil die staatliche Unterstützung in vielen Einzelfällen zu kurz greift, ist Kinder- und Familienarmut mittlerweile ein drängendes Problem innerhalb unserer Gesellschaft.

Die Caritas-Gemeinschaftsstiftung fördert daher Initiativen, die besonders bemüht um die Bedürfnisse von Familien mit Kindern sind. Von Beginn an werden fehlende erzieherische Fähigkeiten junger Eltern behutsam aufgefangen, indem sie persönlich begleitet und entlastet werden. Und auch noch nach der frühen Phase steht die Caritas bedürftigen Familien helfend und beratend zur Seite. Nur so können junge Mütter und Väter die Stärken entwickeln, die ihren Kindern zum Vorbild sind: Und starke Kinder braucht unsere Gesellschaft nötiger denn je. 


„Familien stützen – Kinder schützen“

In dem Projekt „Familien stützen – Kinder schützen“ vernetzen sich das Bethlehem Gesundheitszentrum, der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Stolberg und der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Stolberg e.V. Gemeinsam arbeiten sie an der Schnittstelle zwischen Gesundheitshilfe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Mit ihrem Präventionsangebot möchten die Kooperationspartner der Vernachlässigung und Gefährdung von Kindern frühzeitig vorbeugen. Konkret bedeutet das, familiäre Überlastungssituationen sowie Risiken der Kindeswohlgefährdung frühzeitig zu erkennen, werdende Mütter und Väter auf ihre Elternschaft vorzubereiten und in ihren Kompetenzen zu stärken, bedürftige Familien mit ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten zu entlasten.