"Ideen, die unserer Gesellschaft dienen"

Caritas-Gemeinschaftsstiftung lobt erstmalig einen Preis aus

Christian Heidrich über seine Motivation zur Mitarbeit in der Jury

heidrich

Das Strahlenkreuz der Caritas ist für mich ein Logo mit sehr hoher Symbolkraft. Das Kreuz steht für mich für den christlichen Glauben, und die Strahlen verstehe ich als Anspruch und Ansporn für alle, die sich dem Caritas-Logo verpflichtet fühlen:

Durch ihr Handeln soll die christliche Botschaft ausstrahlen in die Gesellschaft.

Die Caritas ist Teil der katholischen Kirche.

Sie ist eine der Einrichtungen der Kirche, mit der am ehesten auch diejenigen in Kontakt kommen, die nicht viel am Hut zu haben scheinen mit der Kirche.

Wenn sie in Beratungsstellen, in Pflegestationen, Pflegeeinrichtungen oder Frühförderstellen der Caritas, um nur einige ihrer Betätigungsfelder zu nennen, Hilfe suchen, treten sie in Kontakt mit einer kirchlichen Einrichtung und einem Menschenbild, das von der Einzigartigkeit jedes Menschen ausgeht.

Daher soll die Caritas den Rat Suchenden auch mit einer entsprechenden Haltung begegnen.

Caritas ist ein wichtiges Stück Kirche und ein wichtiges Stück unserer Gesellschaft.

Diese braucht Einrichtungen wie die der Caritas.

Sie braucht Menschen, die sich in diesem Verband engagieren, haupt- oder ehrenamtlich. Denn sie tragen dazu bei, dass unsere Gesellschaft menschenfreundlich bleibt.

In Zeiten, in denen Egoismus und Ellenbogenmentalität um sich zu greifen scheinen, in denen demografischer Wandel, Veränderungen in den Sozialsystemen und zunehmende Anforderungen an Familien große Herausforderungen darstellen, ist es wichtig, dass es Menschen, Gruppen, Verbände, Gemeinden oder Einrichtungen gibt, die engagiert und kreativ ein Beispiel geben für gelebte Solidarität und soziales Miteinander, die Anwälte sind für Schwache.

Dieses Engagement würdigt der Stiftungspreis 2013 der Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen. Ich bin auf kreative Ideen gespannt, die der Gesellschaft dienen. Deshalb gehöre ich der Jury für den Stiftungspreis an.

(Der Autor ist Redakteur der Rheinischen Post in Kempen)


 

Quelle: KirchenZeitung, Ausgabe 03/2013