01. Oktober 2014

Bundesweiter Tag der Stiftungen am 1. Oktober

Gemeinsam Zukunft stiften - Caritas-Stiftungen in Deutschland

Aachen. Er soll die Wertschätzung für gemeinnützige Stiftungen und ihr Engagement steigern und die Sichtbarkeit des Stiftungswesens im Allgemeinen erhöhen: Der bundesweite Tag der Stiftungen am 1. Oktober. Er ermöglicht es gemeinnützigen Stiftungen, mehr Menschen über die gesellschaftliche Bedeutung von Stiftungen und das Stiften zu informieren. Diese Gelegenheit nutzt auch die Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen.

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Am Tag der Stiftungen im Jahr 2013 verlieh die Caritas-Gemeinschaftsstiftung erstmals
den Teresa-Bock-Preis (Foto: Caritas-Gemeinschaftsstiftung)

Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen sind Stiftungen die nachhaltigste Form bürgerschaftlichen Engagements. Seit rund 1.000 Jahren engagieren sich Stiftungen für die Gesellschaft. Im vergangenen Jahr wurden 638 Stiftungen neu gegründet, aktuell gibt es 20.150 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts in Deutschland. Der Stiftungszweck Soziales dominiert dabei mit rund 30 Prozent. Rund 95 Prozent der Stiftungen sind gemeinnützig. Aufsichts- und Finanzbehörden prüfen in regelmäßigen Abständen, ob das Wirken der Stiftung den Vorgaben der Satzung und des Stiftungs- wie des Gemeinnützigkeitsrechts entspricht.

Stifterisches Engagement weiter zu steigern und zu bündeln ist auch das Ziel der 2006 gegründeten Caritas-Gemeinschaftsstiftung für das Bistum Aachen. In dieser Zeit vergab die Stiftung an die 500.000 Euro Fördermittel.

2013 wurde am Tag der Stiftungen erstmals der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Caritas-Gemeinschaftsstiftung, der Teresa-Bock-Preis, verliehen. Ausgezeichnet wurden Aktivitäten, die Beispiel geben für gelebte Solidarität und soziales Miteinander. Ganz im Sinne des Stiftungsgedankens.

Das zentrale Anliegen der Stiftung ist, das vielfältige Engagement der Aktiven in den Einrichtungen, Diensten und Fachverbänden der Caritas im Bistum Aachen ideell, finanziell und nachhaltig zu unterstützen. Die Stiftung orientiert sich mit ihrer Förderpraxis inhaltlich an folgenden Aufgaben und Zielen:

  • Stärkung von Kindern, Jugendlichen und Familien;
  • Hilfen für Alte, Kranke und Menschen mit Behinderung;
  • Bekämpfung von Armut und Integration von Randgruppen.

Für die Verbesserung der Bedingungen in diesen gesellschaftlichen Bereichen setzen sich auch die Stiftungsfonds der Gemeinschaftsstiftung ein bzw. tragen Zustiftungen zu einer lebenswerten, menschlichen Gesellschaft bei.

Es geht darum, die vielfältigen caritativen Projekte und Initiativen für die Menschen auch in Zukunft verwirklichen und ausbauen zu können. Daher wirbt die Stiftung bei Privatpersonen, Vereinen oder anderen Körperschaften um ihr Mittun, sei es über die Errichtung eines themenspezifischen Stiftungsfonds oder einer Treuhandstiftung. Wer sich mit seinem spezifischen Engagement einbringt, erhält von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Beratung und Unterstützung in allen die Gründung, Verwaltung und Entwicklung der Stiftung betreffenden Fragen. Mit viel Vermögen kann man also eine eigene Stiftung für die Ewigkeit errichten. Mit wenig Vermögen kann man mit anderen gemeinsam die Welt verbessern, eine Treuhandstiftung errichten oder einer bestehenden Stiftung etwas zustiften.

Gerade an einer Gemeinschaftsstiftung wie der Caritasstiftung können sich Stifterinnen und Stifter schon mit kleineren Summen beteiligen. Wer kein oder sehr wenig Geld hat, kann sich freiwillig engagieren oder etwas spenden. Denn auch ein kleiner Beitrag zum Gemeinwohl bewegt die Welt.

Kontakt und weitere Informationen bei Ute Schramm, Tel.: +49 241 431-211, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.